2.Liga: FC Schönbühl – AS Italiana 1:5

9. Mai 2016

Morgenstund hat Gold im Mund!

Italiana befreit sich vom Bann des Unentschieden und holt wichtige Punkte auswärts beim FC Schönbühl. Die Italoberner calano „il poker“ und melden sich zurück für eine spannende Schlussphase. Die Mannschaft von Galiffa/D’Ambrosio/De Giuseppe überzeugte mit Kampfeinstellung, Siegeswille und Teamspirit. Dies ein wichtiger Schritt Richtung Saisonziel.

Die Gäste starteten impulsiv in die ersten Minuten. So vielen auch die ersten Torchancen zu ihren Gunsten. Die Offensive konnte jedoch keinen Mehrwert daraus schöpfen. Minuten vergingen und das spielsichere Schönbühl übernahm das Zepter. Die diagonalen Bälle der FCS-Defensive stellten immer wieder eine Gefahr dar. Galiffa bemerkte dies und stellte die Truppe organisatorisch etwas höher auf. Dennoch kam die Heimmannschaft gelegentlich zum Abschluss. Wenn jedoch Torhüter Javi nicht parierte, stand da DJ und Stimmungskanone Raso bereit um auf der Linie zu klären. Knappe 30 Minuten gespielt und die Geschehnisse überhäuften sich. Rocco brachte die ASI in Führung. Nach einer Hereingabe von Capitan Cupi nahm Rocco den FaceTime-Anruf auf dem zweite Pfosten ab und köpfelte den Ball ins Rechteck. Kaum der Torjubel auch schon wieder der nächste Rückschlag. Italiana konnte die Führung nicht lange halten, da Jonas Steiner die Heimmannschaft via Penalty wieder ins Spiel brachte. Dies lediglich zwei Minuten danach. Weitere zwei Minuten und erneuter Penaltypfiff, diesmal für die Italoberner. Routinier Melina verwandelte mit grosser Klasse. Mit diesem Resultat gingen die Mannschaften in die Pause.

Galiffa predigte nun Konzentration. Mehrmals hat Italiana eine Führung verschenkt. Somit powerte er die Jungs weiter ans Limit und fokussierte auf Einzelheiten um mit einem Sieg nach Hause zu kehren. Zurück auf dem Platz schienen die Worte einen Empfänger gefunden zu haben. Defensiv arbeitete AS Italiana sehr ordentlich. Liess kaum Platz und griff den Gegner schnell an. Dieses kräfteraubende und intensive Spiel beraubte dem Schönbühl Kreativität sowie Passspiel. Diese Fehler im Passspiel erlaubte den Gästen verschiedene Konter zu fahren. Minuten vergingen und der FCS erhöhte den Druck. Das Match spielte sich in der Italiana-Hälfte ab. Im besten Moment der Heimmannschaft konnten die Gäste jedoch ihre Führung ausbauen, wenn auch etwas glücklich. Via Eckball fischte Torwart Nydegger am Ball vorbei, dieser prallte an den unglücklichen FCS Verteidiger und landete schliesslich im Tor. Von da an ging es für die Gäste aufwärts und für die Heimmannschaft deutlich abwärts. Der wirbelige Rotsünder Füri brach auf der Seite durch, legte auf Rocco FaceTime zurück, der auch dieses Mal den Anruf pünktlich abnahm (zweimal Klingeln), und schmetterte den Ball ins Netz. Wenig später ein weiterer Spielzug aus dem Handbuch. Der eingewechselte halb-Holzfuss Angelo lancierte Capitan Cupi haarscharf in die Tiefe. Dieser versuchte es erneut als Assistman und legte auf CR7-Graber zurück. TOR! Italiana fällt ein Stein vom Herzen. Beim Schlusspfiff konnte man endlich den ganzen Frust aus dem Mund schreien.

Im sexten Spiel kam der erste Sieg. Bis jetzt der Höhepunkt der Rückrunde. Dieser Sieg war nicht nur für den Punktegewinn wichtig sondern auch für die Moral und das Selbstvertrauen. Durch Aggressivität, Wille, Teamspirit und Kampfeinstellung kam das notwendige Glück auf unsere Seite. Darin steckt viel Arbeit und Zeit. Dennoch war dies lediglich ein Schritt in die richtige Richtung, wie eine Treppe geht es noch weit nach oben. Die nächste Stufe heisst FC Langenthal. Einen bissigen sowie launischen Gegner, wir sehen uns auf dem Platz! Auf in eine erfolgreiche Trainingswoche.

Ragazzi, noi siamo l’AS Italiana. Combattere è nel nostro DNA… vincere è il nostro scopo! Avanti, insieme… fino alla fine. Forza ASI!

Alessandro Pizzoferrato

Telegramm

FC Schönbühl – AS Italiana 1:5

AS Italiana: J. Bascunana; F. Raso, G. Melina, D. Spinosi, S. Butscher; G. Di Rubba, M. Füri, L. Gottardi (72’ A. Marino), R. Cerullo (90’ W. Marrouki), M. Graber (88’ A. Pizzoferrato); P. Cupi

Zurück