2.Liga: FC Wabern vs AS Italiana 3:0

7. Oktober 2014

Pugno alla Rocky Balboa!

Die Italoberner kassieren im siebten Meisterschaftsspiel ein erneuter K.O.-Schlag. Der FC Wabern konnte das Spiel innerhalb der ersten Halbzeit für sich entscheiden. Der Aufsteiger bewies hingegen erneut Startschwierigkeiten. Die Mannschaft von Matteo Galiffa trat mit einigen organisatorischen Änderungen in die Partie. Das Berner Derby versprach auf dem Papier eine attraktive Partie, dies wurde jedoch auf dem Platz nicht umgesetzt.

In der Kabine wurde deutlich klargemacht, dass man dem Resultat nicht nachrennen möchte. Zwei Minuten waren gespielt als Pascal Andrey mit dem Absatz den Ball ins Italiana-Tor versenkte. Einerseits ein sehr schönes Tor, aber andererseits auch viel Glück. Man soll dem Gegner keine Zeit und Raum gewähren, dies war die zweite Anforderung in der Kabine. So einfach wie an diesem Samstag hatten es die Waberaner wahrscheinlich noch nie. Man konnte sich gemütlich drehen und das Spiel gelassen aufbauen, ASI sah nur zu und hätte es sich auch auf der Tribüne gemütlich machen können. Die dritte Anforderung war: Laufbereitschaft! Alle schlechten Dinge sind Drei. In diesem Fall machten die Italoberner gleich eine „Tripletta“. Alle drei Anforderungen von Trainer Galiffa wurden nicht umgesetzt. Die klare Folge war der Untergang. Bis zur Pause erhöhte der FC Wabern das Resultat auf ein klares 3:0 und festigte somit die zweite Halbzeit.

In der Halbzeitpause war Trainer Galiffa sprachlos. Jeder wusste, dass AS Italiana nie richtig aufs Feld marschierte. Die zweite Halbzeit war auch nach den ermunternden Worten nur Abspann. Das Auftreten der Gäste war lustlos, unmotiviert und unkonzentriert. Man versuchte zwar dem Spiel eine Wende zu geben, dies jedoch vergeblich. Hingegen kontrollierte die Heimmannschaft das Spiel souverän und war jederzeit bereit mit Kontern das Resultat zu erhöhen. Der Schlusspfiff war eine Erlösung. Beschämend war die Leistung.

An diesem Samstagnachmittag fehlte vieles. Es fehlte die Souveränität von Franco Baresi, die Intelligenz und Genauigkeit von Andrea Pirlo wie auch die unersättliche Laufbereitschaft von Pavel Nedved. Was jedoch am meisten fehlte, war die unermüdliche Kampfbereitschaft von Gennaro Ringhio Gattuso! Denn wenn alles andere scheitert, dann ist er da um der Mannschaft den Schubs in die richtige Richtung zu geben. Mit Kampf- und Teamspirit ist AS Italiana auf dem Spielfeld von Zollbrück aufgestiegen. Mit Aufopferung holte man sich gegen den FC Schönbühl den ersten Sieg in der zweiten Liga. Mit Leidenschaft wurde gegen den FC Allmendingen ein dreifacher Rückstand aufgeholt. Nun will ich, dass ihr alle diese Erinnerungen zusammenlegt und in eine Flamme verwandelt. Diese Flamme steckt in euren Herzen. Diese Flamme war nach dem Derby bei mir auf ein Minimum geschrumpft. Alle diese Erinnerungen mit diesem Team haben sie wieder zum Leben erweckt. Diese Flamme hat das Verlangen zu wachsen. Diese Flamme benötigt Sauerstoff und Wärme. Für die weniger Klugen unter euch, ist mit der Flamme natürlich eine Metapher gemeint. Die Flamme steht für unser Team, der Sauerstoff für die schönen erfolgreichen Erinnerungen und die Wärme steht für unsere treuen Tifosi, welche auch in den weniger erfolgreichen Momenten uns unterstützen. Flamme erheb dich und steig hinauf. Team überwinde die Asche der Niederlage und steige hinauf in den Sieg! Ragazzi, noi siamo l’AS Italiana. Combattere è nel nostro DNA… vincere è il nostro scopo! Avanti, insieme… fino alla fine. Forza ASI!

Alessandro Pizzoferrato

Telegramm

FC Wabern – AS Italiana 3:0

AS Italiana: J. Bascunana; A. Pizzoferrato, S. Jauner, A. De Nuccio, D. Spinosi (46’ S. Butscher); E. Abbatiello (72’ I. Mucic), F. Castello (46’ D. Cupi), G. Di Rubba, S. De Giuseppe, D. De Giorgi; P. Cupi

 

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